Was ist Zuversicht?


Der Blick nach vorn - aber auch die Rückschau - können Wurzeln der Zukunft sein.  
Im ersten Beitrag entwickle ich im Rahmen einer  Erzählung eine Zukunftsvision.
Im zweiten Beitrag teile ich meine Erinnerungen zum Erleben des 2. Weltkriegs als Kind. 


Im Frühjahr 2024, geschüttelt von den Wirren der Kriege in der Ukraine und in Israel und Palästina, schrieb ich die Erzählung "Imagine".

 

Als Ermutigung - für mich und meine Familie und Freund*innen. 


In der Erzählung "Imagine" unterhalten sich die Protagonisten Marcel und Chantal darüber, ob und wie sie Optimismus und Zuversicht erleben. Marcel ist meine fiktive Identität - im Dialog mit einer KI-Dialogpartnerin namens "Chantal":

 

"Marcel: Vor kurzem habe ich ein Foto von einem jungen Mann gesehen. Aus dem Gesicht strahlte mir etwas entgegen. Ich wusste erst nicht, warum das Foto mich so ansprach.

 

Dann spürte ich: es war die Stimmung von ZUVERSICHT!  Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Zuversicht und Optimismus?

 

Chantal: Optimismus ist die Eigenschaft, immer positiv in die Zukunft zu blicken, egal was passiert. Zuversicht ist dagegen eher eine realistische Einschätzung der aktuellen Situation, verbunden mit dem Glauben, dass man sie meistern kann. 

 

Marcel: Ist die Unterscheidung wichtig, um nicht enttäuscht zu werden?

 

Chantal: Wenn wir realistisch bleiben und trotzdem an uns glauben, können wir mit den Herausforderungen besser umgehen und uns nicht so leicht runterziehen lassen." 


Imagine- eine utopische Vision


"Nicht müde werden, sondern dem Wunder wie einem Vogel die Hand hinhalten". Hilde Domin.

Von April bis Juni 2024 entstand diese Erzählung im kreativen Dialog mit einer KI-Assistentin. 

Mit dem Titel "Imagine". Wie könnte eine Zukunft aussehen, in der Krieg keine Option mehr ist, um Konflikte zu lösen. In der Menschen lernen, Konflikte anders zu lösen.

Indem sie tanzen, Musik machen und malen? Drei Straßenkünstler versuchen es. Sie treffen sich in Paris an der Seine. Was ist ihre geheime Mission? 

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Krieg und Nachkriegs-Zeit - Erleben als Kind


Am 16. Juli 2019 wollte ich an meinem 80. Geburtstag dort sein, wo ich im Jahr 1939 geboren wurde. In einem kleinen Dorf in Oberschlesien, das heute in Polen liegt: Heidersdorf. Auf dem Ortschild steht heute "Gościejowiçe", ein polnischer Name. 

Warum ich lange nicht in Schlesien war, und warum es mich jetzt nach 73 Jahren dorthin zog? 

 

Ich wollte herausfinden: Kann ich meinen inneren Frieden schließen mit den Kriegs- und Nachkriegs-Erinnerungen?

 

Mein Verstand hat das längst getan, aber sind meine Gefühle schon so weit? 

 

Ich bin entschlossen, auch neugierig, dorthin fahren, wo ich als Kind gelebt hatte.
Ich wollte aber auch die Orte und Menschen kennenlernen, so wie sie heute sind.

 

Ich schrieb über meine Erfahrungen ein Tagebuch, das ihr unten finden könnt.

Tagebuch - mit Bildern


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Text für Tagebucharchiv Emmendingen 2023
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